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Gore-Nobelpreis: Gespräch mit Gerhard Wisnewski PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Gerhard Wisnewski   
Friday, 21. December 2007

science.gifDas Interview wurde geführt von Seyed Hedayatollah Shahrokny von Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB)

Rundfunk: Herr Wisnewski, vor kurzem ist der ehemalige amerikanische Vizepräsident, Al Gore, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Sie haben sich mit diesem Thema befasst, deshalb möchte ich die Frage an Sie stellen, was Sie davon halten?

Wisnewski: Es ist eine gute Frage. Denn, von aller Welt wird das als ein großer Sieg der Umweltschützer angesehen und alle bejubeln nun Al Gore, sozusagen den "Guten" in diesem amerikanischen Spiel. Also, ich halte persönlich nichts davon, weil ich glaube, dass es sich bei dieser Nobelpreisverleihung um ein abgekartetes Spiel handelt im Rahmen des Versuchs, die USA wieder zu einer moralischen Führungsmacht auf dem Globus aufzubauen.

Al Gore MünchhausenRundfunk: Aber die Vorstellung über die Klimakatastrophe ist keine negative Vorstellung. Insofern dürfte jeder, der sich dagegen einsetzt, entsprechend belohnt werden.

Wisnewski: Ja eben, das ist genau das Kalkül. Es geht hier nicht um den Umweltschutz, sondern es geht darum, dass die USA wieder die moralische Führung auf dem Globus übernehmen. Also, nachdem George W. Bush mit seinem Irakkrieg, mit seinem Afghanistan-Feldzug immer mehr moralisch bankrott gegangen ist, versucht man jetzt wieder die Weltführung an sich zu reißen mit einer neuen Führungsfigur und mit einem neuen Thema, mit dem sich alle identifizieren können, nämlich mit dem Thema „gemeinsam die Welt zu retten." Und dieses Thema „gemeinsam die Welt retten", wird dem Thema „Krieg gegen den Terror" gegenübergestellt, weil einfach der Krieg gegen den Terror global nicht mehr konsensfähig ist. Es gibt hier einfach zuviel Kritik, der Krieg gegen den Terror ist sozusagen kompromittiert, und man muss hier ein neues positives Thema finden, mit dem sich alle identifizieren können, und man muss eine Führerfigur finden, mit der sich alle identifizieren können, und diese Führerfigur ist Al Gore.

Rundfunk: Ist die Vorstellung über den Klimaschutz rational?

Wisnewski: Das ist ja das Witzige daran, die Vorstellung der Klimakatastrophe ist eben auch nicht rational. Es ist ja nicht so, dass jetzt Al Gore sich ein wirkliches ernstes Thema ausgesucht hätte, um das es wirklich geht, dann könnte man auch froh sein, wenn er sich dieses Thema annehmen würde, sondern - wie ich auch eben auf meinem neuen DVD „Die Klima-Religion", die gerade erschienen ist - dargestellt habe, die Vorstellung der Klimakatastrophe ähnelt einer neuen Religion. Man tut so, als könnte man tatsächlich Prophezeiungen tätigen. Und tatsächlich ist Al Gore ein Mensch, der auch in seinem Film für eine unbequeme Wahrheit ständig Prophezeiungen von sich gegeben hat, also wie viele Leute fliehen müssen, wie viel Wasser unter Land gerät, geradezu biblische Prophezeiungen, und das habe ich versucht, hier in der DVD "Die Klima-Religion" darzustellen.

Rundfunk: Um etwas Licht in die Sache zu bringen, ist es vielleicht angebracht, uns mit der Frage zu befassen, wessen Mann ist denn Al Gore?

Wisnewski: Ich könnte hier nicht die Hintermänner namentlich benennen. Aber für mich steht fest, dass Al Gore offenbar eine andere Strömung innerhalb der USA repräsentiert, die sich von der Strömung der Kriegsfraktion vielleicht von George w. Bush absetzen will, und die auch dem Land ja wieder eine neue Richtung, eine neue Popularität geben will. Und interessant ist der folgende Hintergrund, es könnte sich hier wirklich um eine ausgefeilte Strategie handeln, den USA wieder zu einem positiven Bild zu verhelfen. Und tatsächlich ist es so, dass hier eine große Werbeagentur die USA beraten hat, wie sie selber wieder zu einer liebenswerten Marke werden könnten, die also jeder gut finden kann, mit der sich jeder identifizieren kann. Die Strategie bestand darin, dass man unbedingt ein Thema finden muss, bei dem man wieder eine positive Botschaft vermitteln kann, und das beste Thema wäre zum Beispiel „gemeinsam die Welt retten."

Rundfunk: Warum wird dieses Thema jetzt weltweit, aber insbesondere in den USA, hochgefahren, wobei man sagen muss, dass die USA selbst die größten Umweltverschmutzer sind?

Wisnewski: Es ist richtig, das ist aber nicht unbedingt bei Kohlendioxid richtig. Hier wird Kohlendioxid zu einem Gift sozusagen hochstilisiert, das es überhaupt nicht ist. Das ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Denn eigentlich ist Kohlendioxid einer der Grundstoffe des Lebens auf unserem Planeten, und die Ablehnung dieser Klimapolitik wäre der einzige politische Punkt, bei dem ich mich mit George W. Bush identifizieren könnte. Es ist tatsächlich so, dass der Zusammenhang zwischen Kohlendioxid und Erderwärmung falsch dargestellt wird, dass die „Ursache-Wirkung" falsch wiedergegeben wird. In Wirklichkeit ist es so, dass in der Geschichte der Menschheit erst die Erdtemperatur und dann CO2 gestiegen ist und nicht umgekehrt. Also, die zentrale Vorstellung dieser Klimakatastrophe ist falsch. Wie ich schon angedeutet habe, befinden sich die Vereinigten Staaten in einer moralischen Krise, in einer enormen Glaubwürdigkeitskrise, in einer Identifizierungskrise. Immer weniger Menschen können sich mit den Vereinigten Staaten identifizieren, und genau das ist jetzt der Zeitpunkt, zu dem man versucht, eine neue Führerfigur hochzufahren.

Rundfunk: Wird es den USA gelingen, die angestrebte moralische Führung in der Welt zu übernehmen?

Wisnewski: Das hängt davon ab, was jetzt die Bush-Fraktion unternimmt. Sollte sie tatsächlich beispielsweise den Irrsinn begehen, einen Krieg gegen den Iran anzuzetteln, dann würde meiner Meinung nach die moralische Führung der USA für immer in sich zusammenbrechen. Sollte sich aber Al Gore-Fraktion durchsetzen, und dabei nicht gestört werden, dann könnte es gelingen, über diesen ganzen Klima-Schwindel wirklich so was wie eine vermeintliche US-Herrschaft des Guten zu errichten, so ähnlich wie nach der Mondlandung. Wenn Sie sich daran erinnern, nach der Mondlandung galten die Vereinigten Staaten eine Weile als coolste Nation auf dem Planeten, und genau das wird jetzt wieder angestrebt mit dem Aufbau der Führerfigur Al Gore.



Notiz: Dieser Beitrag wurde erstmals am 10.12.07 veröffentlicht, kurz darauf verschwand die Website vom Internet. Deshalb hier nochmal.