x-mas-tree.png

 

 

 

 

 

 

 

Ich wünsche allen Freunden und Lesern schöne Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2018! Vielen Dank für das Interesse und die Unterstützung in 2017! Mögen alle Hoffnungen in Erfüllung gehen und sich alle Befürchtungen nicht bewahrheiten. Ihr Gerhard Wisnewski

GW unterstuetzen!

untersttzen.gif

Bitte um Unterstuetzung!

Konto
DE83 7015 0000 0098 1348 36
SSKMDEMMXXX
Summe

vvv 2016 Buchvorstellung

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
USAma: Eine Stimme aus der Hölle PDF Drucken E-Mail
Friday, 26. May 2006

Kommentare

Von Yavuz Özoguz

Erstmalig gibt Bin Laden wohl offen zu, dass er Mitarbeiter der US-Geheimdienste ist, aber der Main-Stream-Journalismus merkt es noch nicht einmal. Denn die sind glücklich, dass Bin Laden posthum versucht, ihr 11.9.-Kartenhaus aufrecht zu erhalten.

Eigentlich ist die Prozedur bekannt. Die USA geraten mehr und mehr bei einem bestimmten Thema in die Defensive, und kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch jeglicher US-Glaubwürdigkeit zu jenem Thema (und derjenigen der Hof-Journalisten) taucht eine Stimme USAma bin Ladens auf, der alle US-Lügen bestätigt!



Dieses Mal aber wird es wirklich kritisch, denn es geht nicht mehr allein um die brutalen Überfälle in Afghanistan und Irak und die Besatzung, sondern um den 11. September selbst! In den USA pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass das Weiße Haus in die Verschwörung verwickelt ist. Und sie tun das so laut, dass selbst der eine oder andere Hof-Journalist sich die Frage stellt, ob er nicht rechtzeitig noch die Seiten wechselt, nachdem er Jahre lang die Lüge aufrecht erhalten hat. Zunehmend mehr Ingenieure fragen sich, wie die "Pulverisierung" eines Flugzeuges physikalisch zu erklären ist. Und selbst eingefleischte Geheimdienstler fragen sich, was man auf dem veröffentlichten Video mit dem Einschlag ins Pentagon denn sieht, zumal jenes Video schon seit Jahren im Internet kursierte (nur in besserer Qualität).

Nie zuvor war die Glaubwürdigkeit des Weißen Hauses derart erschüttert wie heute, und nie zuvor haben so viele Menschen – auch in den USA – ernsthafte Zweifel an der offiziellen Darstellung der Hof-Journalisten. Und genau in jenem Moment meldet sich USAma aus dem "Untergrund". Das kann man wohl im wahrsten Sinn des Wortes nehmen, denn Verstorbene werden i.d.R. begraben. Die US-Behörden wissen bereits - welch Überraschung! -, dass das Tonband authentisch ist, und Al-Jazeera bringt es (mit all dem Rauschen und Knacken der frühen 50er Jahre) auf seinem Sender. MP3 hat den Weg zu USAma bzw. in das Jenseits noch nicht gefunden oder die Aufnahmequalität in der Hölle ist nicht besser hinzubekommen.

Und alle Welt fragt sich, was USAma uns dieses Mal zu sagen hat, außer dass "Muslime die Bösen" sind? Zunächst einmal erklärt USAma, dass Herrn Moussaouis Geständnis falsch war, denn der sei nicht verwickelt in die Anschläge. Einstmals hatten die wenigen verbliebenen kritischen Journalisten gefragt, worin der Deal mit dem Geständigen bestanden haben dürfte, dass er solch ein unsinniges Geständnis abgibt. Nun, er wurde nicht zum Tode verurteilt - um ihm nicht den "Gefallen" zu tun, Märtyrer werden zu können, und jetzt bekommt er sogar noch einen Kronzeugen für seine Unschuld. Das aber ist nur ein Nebengeplänkel neben der eigentlichen Botschaft USAmas.

USAma sagt, dieses Mal unverblümt, dass er es war. Na endlich! Wie lange musste die Welt auf dieses klare Geständnis warten! Warum sie so lange warten musste, dürfen wir die Hof-Journalisten wohl kaum fragen. Möglicherweise ist USAma posthum eitel geworden und will sich seine eigene "Leistung" nicht durch ein Fehlurteil eines US-Gerichtes verwässern lassen. Und warum er ausgerechnet jetzt der US-Regierung zur Hilfe eilt … aber das hatten wir ja schon.

Doch bei aller "Überraschung" über USAmas Geständnis scheint alle Hof-Journalisten ein weiteres Geständnis USAmas entgangen zu sein. Im Englischen heißt der Satz bei Al-Jazeera folgendermaßen:

"I call to memory my brothers the prisoners in Guantanamo, may Allah free them all, and I state a fact, about which I am also certain: All the prisoners of Guantanamo, who were captured in 2001 and the first half of 2002 ... had no connection whatsoever to the events of September 11."

USA sagt im Ton der festen Überzeugung, dass alle Gefangenen, die in 2001 und Anfang 2002 nach Guantanamo verschleppt wurden, absolut unschuldig sind und keinerlei Beziehung zum 11. September haben. Zunächst einmal könnte man sich die Frage stellen, warum jene "Sicherheit" USAmas sich nur auf jene Gefangenen beschränkt? Sind also nach dem genannten Zeitraum Leute festgenommen und nach Guantanamo verschleppt worden, die etwas mit dem 11. September zu tun haben?

Ein anderer Faktor aber hätte auch den höfischsten aller Hof-Journalisten überraschen müssen. USAma spricht von "allen Gefangenen". Offensichtlich verfügt USAma über Informationen, die in den USA derart geheim sind, dass weder die Politiker, noch die Hof-Journalisten noch das Rechtssystem Kenntnis darüber haben, nämlich die Identität der Gefangenen in den Lagern von Guantanamo! Aber USAma scheint jeden einzelnen zu kennen, so dass er mit Gewissheit sagen kann, dass niemand in den Lagern etwas mit dem Anschlag zu tun hat. Solch eine Sicherheit kann eigentlich nur jemand haben, der sehr tief in die menschenverachtendsten Kreise des US-Regimes verwickelt ist! Gibt USAma hier nicht etwas zu, was schon lange offensichtlich war?

Kritiker könnten jetzt behaupten, dass USAma lügt und nur versucht, seine Kollegen zu schützen. Jenen Kritikern wäre zu antworten, dass dann wohl auch sein Geständnis über seine Verantwortung für den 11. September gelogen sein könnte, oder? Aber es wird wohl so bleiben, wie es ist. USAma versucht einmal mehr, Bushs Haut zu retten, während selbst in den USA davon berichtet wird, dass Bush inzwischen wieder zu seiner Alkoholsucht zurückgekehrt ist und daher sogar Eheprobleme hat. USAma aber trinkt nicht - zumindest nicht offiziell und schon gar nicht im Untergrund. Vielleicht kann das ja beim nächsten Mal hilfreich sein.

Als Vorschlag für das nächste Mal empfehlen wir einen Tonbandmitschnitt USAmas, wie er gerade an iranische Atomexperten eine Atomwaffe in einem Koffer überreicht, die er vorher in Pakistan gestohlen hat und auf jegliche Zahlung verzichtet, vorausgesetzt, dass Iran zusichert, USAma in Syrien Asyl zu gewähren und ihn mit einer nordkoreanischen Maschine dorthin zu fliegen, die von einem kubanischen Piloten geflogen wird und im Irak zwischenlandet, um Zarkawi und Saddam zu befreien. Der geheime Tonbandmitschnitt könnte dann als Beweismittel vor dem UN-Sicherheitsrat vorgespielt werden.

Das Bild ist eine Montage