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Merkel: Kanzlerin für Agitation und Propaganda PDF Drucken E-Mail
Friday, 29. June 2007

Kommentare

29. Juni 2007

Liebe Frau Merkel,

Sie wollen meinen Fingerabdruck? Mein Bankkonto anschauen? Vielleicht auch einen Blick in mein Schlafzimmer werfen? Klar - vielleicht wollen Sie auch noch meinen Computer durchsuchen? Ach, das machen Sie gerade - na dann will ich nicht weiter beim Surfen stören. Das heißt, noch eine Frage: Darf ich mal raten, was Sie für einen Staat wollen? Denselben, aus dem Sie gekommen sind? Wo Sie in der ... warten Sie mal, wie hieß noch diese Jugend?Nur damit ich nix durcheinander bringe:  Irgendwas mit J. Ich schau mal auf Ihrer Website nach: Am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren, habe ich den größten Teil meiner Jugend in Templin in Brandenburg verbracht. Zum Studium der Physik (1973-1978) zog ich nach Leipzig.

Komisch, da steht nix. Offenbar haben Sie diese Jugend mit J auch vergessen. Jetzt hab ichs - bei Wikipedia (und nicht nur da!) stehts: Angela Merkel war während ihres Studiums weiterhin in der FDJ aktiv. FDJ! Genau. Nicht HJ. Nur nichts durcheinander bringen.

Aber warum sind Sie da bloß hingegangen? Schließlich war die FDJ bloß eine Fortsetzung der HJ unter anderen Vorzeichen. Moment, hier hab ichs:  Der Freien Deutschen Jugend (FDJ), der DDR-Jugendorganisation, trat sie bei, weil sie "dazugehören wollte". Äh, klar. Aber wo treten Sie denn sonst noch so überall bei, bloß weil Sie "dazugehören" wollen? Ziemlich verwirrend.

Vielleicht sollten wir uns fragen, was Sie da gemacht haben, warten Sie mal: "Sekretärin". Ein ehrenwerter Beruf, da kann man nicht meckern. Halt, es geht noch weiter:  "... für Agitation und Propaganda".

Nun ja, das ist natürlich böd. Das würd' ich auch nicht auf meine Website schreiben. Es gibt schließlich Lügen und systematische Lügen,  und letztere nennt man auch Propaganda. Das ist natürlich keine Empfehlung für eine Bundeskanzlerin. Nicht, daß SIE gelogen hätten, Gott bewahre. Sie waren bestimmt die einzige Sekretärin für Agitation und Propaganda, die die Wahrheit gesagt hat. Aber wieso haben Sie dann bloß diesen Job bekommen? Ich bin da jetzt ehrlich durcheinander.

Aber das liegt nur an meiner verzerrten Perspektive. Von wegen Propaganda und Lügen - Sie selbst sprechen in diesem Zusammenhang lieber von "Kulturarbeit". Klar, da hätt' ich nun wirklich auch drauf kommen können. So vernagelt können Journalisten sein. Kulturarbeit! Haha, das ist gut! Und wie Sie in einem Interview mit Günter Gaus angeblich gesagt haben, hat Ihnen das Lügen, pardon: die Kulturarbeit, auch noch "Spaß gemacht".

Papperlapapp: Lügen!  Das kann man nun wirklich ganz leicht widerlegen. Machen wir die Probe aufs Exempel: Wie nennen Sie zum Beispiel selbst den Job als "Sekretärin für Agitation und Propaganda"? "Kulturfunktionärin"! Na, also: Wenn das keine Wahrheitsliebe ist. Da können wir ja dem neuen Aufschwung, den Arbeitslosenzahlen und allem, was so aus Ihrem Propaganda-, pardon: Presseamt, zu uns fließt, voll vertrauen.

Spaß beiseite: Können Sie Ihre Dikatur nicht woanders errichten - reicht da nicht zum Beispiel Ihr Vorgarten? Man kann so eine kleine Stasigesellschaft ganz locker zu Hause aufbauen - ehrlich. Von Null auf MfS in zwei Minuten. Ein Tip: Fernglas kaufen und beim Nachbarn ins Fenster gucken. Bringt unheimlich viel Erkenntnisse und auch Spaß - siehe oben! Ach, Sie können nur ins Wohnzimmer gucken? Das ist natürlich langweilig. Warten Sie mal: Bei uns in München gibt's die Flaucherbrücke. Im Sommer stehen da jede Menge alte Herrn mit ihren Ferngläsern und glotzen auf den Isarstrand. Fingerabdruck - das ist doch was für Anfänger. Nein, hier können Sie den Leuten bis sonstwohin gucken - ehrlich!  Und als Proviant: Spree-Gurken!



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Sorry, ist mir so rausgerutscht. Meinen Fingerabdruck kriegen Sie natürlich auch - aber nur vom Mittelfinger. Wenn Sie weitere Fingerabdrücke wollen, dann stecken Sie sich doch Ihren eigenen Finger in die Tinte  - oder wo Sie ihn sonst gerne haben wollen.

Aber meine Fingerabdrücke nicht zu kriegen, macht Ihnen natürlich auch nix. Denn dann kriege ich keinen Paß. Und wenn ich keinen Paß kriege, darf ich nicht ausreisen. Womit wir wieder in Ihrer alten Heimat wären. Mein einziger Trost ist, daß ich Sie nicht wählen muß. Noch nicht. Aber das kriegen Sie auch noch hin. Und dann werden Sie sich wahrscheinlich endlich ganz zu Hause fühlen.

Ihr Gerhard Wisnewski

Der oben stehende Brief ist mir aus der Feder geflossen, nachdem ich einen Aufruf des Chaos Computer Clubs zum Boykott der neuen Fingerabdruck-Pässe gelesen habe.

Biometrische Pässe totaler Unsinn